Innovation systematisch managen – Mit ISO 5600X zum strukturierten Erfolg 🚀

ISO5600X

Plan – Do – Check – Act

Innovationen gelten als Treiber für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit. Doch in vielen Organisationen geschieht Innovation noch immer punktuell, zufällig oder aus reiner Intuition heraus. Das reicht heute nicht mehr aus. Wer Innovation als wiederholbare Fähigkeit etablieren möchte, braucht Struktur, Klarheit und ein systematisches Vorgehen – und genau hier setzen die internationalen Normen ISO 56001 und ISO 56002 an.

Warum ein Innovationsmanagementsystem?

Ergebnispräsentation

Ein Innovationsmanagementsystem (IMS) hilft Organisationen, Innovation nicht nur als Idee, sondern als strategischen und operativen Prozess zu verstehen – mit klaren Zielen, messbaren Ergebnissen und kontinuierlicher Verbesserung. Es geht um die Fähigkeit, laufend Wert zu schaffen, Chancen zu erkennen, Unsicherheiten zu managen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Die ISO-Normen bieten dafür einen klar strukturierten Rahmen, basierend auf dem bewährten PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act):

🔷 PLAN – Planung & Strategie

In der ersten Phase geht es darum, den Kontext der Organisation zu analysieren, Chancen und Risiken zu bewerten und konkrete Innovationsziele zu formulieren. Auch die Entwicklung einer Innovationsstrategie und die Festlegung eines geeigneten Anwendungsbereichs gehören dazu. Eine klare Ausrichtung und gemeinsame Vision sind hier entscheidend.

Analyse

🔧 DO – Umsetzung & Betrieb

messbar machen

Nun folgt die operative Umsetzung. Dazu zählen:

  • Bereitstellung von Ressourcen (Personal, Zeit, Wissen, Finanzen)
  • Aufbau innovationsfördernder Strukturen
  • Durchführung von Innovationsinitiativen
  • Steuerung von Innovationsprozessen (z. B. Ideengenerierung, Konzeptvalidierung, Lösungserarbeitung)

Besonders wichtig ist dabei eine innovationsfreundliche Kultur, die Kreativität, Offenheit und Lernbereitschaft fördert.

📊 CHECK – Bewertung & Audit

In dieser Phase wird gemessen, ob die gesetzten Innovationsziele erreicht wurden. Die Organisation führt interne Audits durch, analysiert Kennzahlen und bewertet die Wirksamkeit des Innovationsmanagementsystems. Diese objektive Selbstreflexion ist Grundlage für die nächste Phase.

🎯 ACT – Verbesserung & Lernen

Abweichungen und Verbesserungspotenziale werden identifiziert und in konkrete Maßnahmen überführt. Das Ziel: Die kontinuierliche Verbesserung des Systems und der Innovationsleistung. Lernen aus Fehlern ist hier ausdrücklich erwünscht – denn gescheiterte Projekte liefern oft wertvolle Erkenntnisse für künftige Innovationen.

Fazit: Innovation ist kein Zufall – sondern System

Ein Innovationsmanagementsystem nach ISO 56001/56002 schafft die Voraussetzungen, Innovation strukturiert, strategisch und langfristig wirksam zu gestalten. Es verbindet Leadership, Strategie, Kultur und Prozesse zu einem ganzheitlichen System mit klarem Fokus: Wertschöpfung durch Innovation.

Organisationen, die diesen Weg gehen, positionieren sich zukunftssicher und stärken nicht nur ihre Innovationsfähigkeit – sondern auch ihr Ansehen bei Kunden, Partnern, Talenten und Investoren.

innoventur

innoventur Personal

Sie wollen den Innovationsreifegrad Ihres Unternehmens erfahren? Dann nutzen Sie unseren wissenschaftlichen und unabhängig entwickelten Fragebogen und analysieren Sie, wie sie mit Ihrem Unternehmen im Vergleich abschneiden. Hier werden die 7 Dimensionen und 28 Subdimensionen gegen den globalen Standard ISO 56002 in Ihrer persönlichen, individuellen innoventur analysiert. Damit wir Ihnen die Ergebnisse für Ihr Unternehmen zusenden können, verwenden Sie bitte Ihre dienstliche E-Mail-Adresse.

Über den Autor

Hajo Knoche

FILMFREUND, FUSSBALLER, MITDENKER

Hajo Knoche ist als Geschäftsführer bei innotonic unser Mann im Hintergrund. Er ist mit seiner Geburtsstadt Hannover eng verbunden, denn hier hat er nach dem Abitur auch seine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Allianz Versicherungs-AG und sein Studium an der Hochschule Hannover im Bereich Public Relation abgeschlossen. Zudem hat er bei mehreren Versicherungsunternehmen in Hannover gearbeitet und war schon während des Studiums in der Unternehmenskommunikation der VGH Versicherungen, in der Öffentlichkeitsarbeit mit besonderem Fokus auf die interne Kommunikation und Eventmanagement, tätig. Er deckt dadurch eine Vielzahl diverser Themen und Interessen ab. Seit 2018 ist er zudem bei der Innovationseinheit FUTUR X als interdisziplinärer Innovationsnetzwerker angestellt und hat einen starken Fokus auf die Start-up-Szene in Niedersachsen gelegt. Als Geschäftsführer bei innotonic ist er zuständig für die Themenbereiche Strategie, Kommunikation und Vertrieb.

Er ist ein Film- und Serien-Nerd und wünscht sich mehr Zeit zum Zeichnen und Malen. Seine Interessen – neue Ideen, Innovationen, Technik und Fussball –  lassen dafür zu selten Zeit.

kno@innotonic.de

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