LEGO: Der Comeback-König
Wie ein Traditionsunternehmen durch Innovationsmanagement und Community-Beteiligung neu erfand, was Spielen bedeutet.
Lego – „leg godt“, dänisch für „spiel gut“
Vom Erfolg zur Krise – und zurück
LEGO – der Inbegriff von Kreativität und Kindheitserinnerung. Doch Anfang der 2000er-Jahre stand das dänische Familienunternehmen kurz vor dem Aus. Zu viele Produktlinien, zu komplexe interne Strukturen und ein Verlust des Fokus auf das Kerngeschäft führten zu massiven Verlusten.
Die Ursache: LEGO hatte sich von seiner ursprünglichen Mission entfernt – „Kinder durch kreatives Spielen zu inspirieren und zu fördern.“ Der Versuch, neue Geschäftsfelder zu erschließen (z. B. Freizeitparks oder Kleidung), führte zur Verwässerung der Marke.
Erst als LEGO begann, systematisch Innovation zu managen – und nicht nur zu improvisieren – gelang die Wende. Genau hier greift die ISO 56002: Sie definiert, wie Organisationen ein strukturiertes Innovationsmanagementsystem aufbauen können, um Ideen gezielt zu entwickeln, zu bewerten und umzusetzen.
LEGO lernte, dass Innovation nicht bedeutet, alles neu zu machen – sondern das Richtige neu zu denken.
Fazit
Der Bauplan für nachhaltige Innovation
LEGO hat sein Comeback nicht durch Zufall geschafft, sondern durch konsequente Anwendung jener Prinzipien, die in den ISO-Normen 56001 und 56002 beschrieben sind:
Strategie, Struktur, Partizipation und Kultur.
Heute ist LEGO mehr als ein Spielzeughersteller – es ist ein globales Symbol für Kreativität, gemeinschaftliches Denken und kontinuierliche Erneuerung.
👉 Höre auf deine Fans, baue die Zukunft – und nutze die Struktur, die Innovation möglich macht.